Letztes Update:
20200513052438

Enzkreis: Corona in Fleischwerk sorgt weiter für Diskussionen

04:24
13.05.2020
Die Zahl der Mitarbeiter von Schlachthöfen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, ist extrem hoch. Das liegt mit an den beengten Wohnverhältnissen der Menschen sowie deren Arbeitsbedingungen. In einer Fleischfabrik im westfälischen Coesfeld wurden bis Dienstag 260 von etwa 1200 Arbeitern positiv getestet. Mehr als ein Drittel der rund 1100 Arbeiter bei Müller Fleisch in Birkenfeld (Enzkreis) sind jetzt in einer zweiten Reihe positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landratsamt Enzkreis mit. 

Mehr im Artikel auf unserer Website.

(sb)

Bundeskabinett und EU-Kommission beraten über Grenzkontrollen

04:04
13.05.2020
Das Bundeskabinett berät am Mittwoch darüber, wie es nach dem 15. Mai mit den Kontrollen an den Grenzen zu den Nachbarländern weitergehen soll. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Dienstag in einer Konferenz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hoffnung auf eine schrittweise Öffnung der Grenzen gemacht. Ihr sei wichtig, dass die Kontrollen nicht «bis ultimo» fortgesetzt würden, sagte sie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Die EU-Kommission will am Mittwoch ebenfalls einen Plan für eine vorsichtige Öffnung der Binnengrenzen in Europa vorlegen.

(dpa)

Kapitel

Dienstag, 12. Mai

Masken-Markt hat sich laut Bundesgesundheitsminister entspannt

19:35
12.05.2020
Die Lage auf dem Markt medizinischer Masken hat sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) entspannt. Die Beschaffung habe mühsam angefangen, sagte der CDU-Politiker am Dienstagabend im Interview mit der «Zeit». «Mittlerweile gelingt es uns aber, so viel zu beschaffen, dass mir die ersten kassenärztlichen Vereinigungen und Länder sagen "der Hof ist voll, stell die Lieferungen ein"». Vor vier Wochen sei das noch schwieriger gewesen, sagte Spahn.

Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen hatten zu Beginn der Corona-Krise kritisiert, dass nicht ausreichend Schutzausrüstung für die Beschäftigten zur Verfügung stehe. Die Bundesregierung hatte daraufhin beschlossen, unter anderem Masken zentral zu beschaffen. In dem Interview warb Spahn um Verständnis: «Hätten wir früher Masken kaufen sollen? Ja! Hab ich mich aktiv dagegen entschieden, Masken zu kaufen, nein!», erklärte er. Zu dem Zeitpunkt, wo man es hätte tun sollen, sei das Thema nicht im Bewusstsein gewesen. «Im Nachhinein ist man schlauer.»

Mit Blick auf die viel diskutierten Gegenmaßnahmen und Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus, die nun schrittweise gelockert werden, sagte Spahn: «Da werden mit Sicherheit nicht immer alle Entscheidungen im Nachhinein richtig gewesen sein.» Gleichzeitig seien sie aber immer nach bestem Wissen und Gewissen getroffen worden.

(dpa)

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