Letztes Update:
20200501193241

31 901 nachgewiesene Corona-Fälle im Südwesten - 1387 Tote

17:31
30.04.2020
Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 31 901 gestiegen. Das waren 312 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 33 - auf 1387. Rund 22 950 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung wieder genesen, hieß es.
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,7 angegeben. Das bedeutet laut Ministerium, dass im Mittel fast jeder mit Sars-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt.

dpa/lsw

Baden-Württemberg hebt Quadratmeter-Regeln für Geschäfte auf

16:15
30.04.2020
In Baden-Württemberg werden Geschäfte auch über 800 Quadratmeter wieder öffnen können. Die bisherige Regelung werde aufgehoben, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Geschäfte müssten aber Schutzkonzepte haben. Die Entscheidung sei auch wegen eines Gerichtsurteils gefallen, das die Vorgabe als rechtswidrig eingestuft hatte. Zudem wolle das Land Ausgangseinschränkungen für Bewohner von Pflegeheimen lockern, sagt der Grünen-Politiker.

Reuters

Universitätskliniken erhalten über 600 Millionen vom Land

13:08
30.04.2020
Die Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm bekommen vom Land eine Finanzspritze, weil sie bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine herausragende Rolle spielen. Sie erhalten kurzfristig insgesamt bis zu 600 Millionen Euro, wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. „Die Krisensituation bedeutet eine enorme finanzielle Belastung für die Uniklinika.

Dies darf die Arbeit der Einrichtungen und ihrer Beschäftigten keinesfalls beeinträchtigen.“ Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Häuser seien immens.
Weitere 15 Millionen Euro werden für die Covid-19-Forschung an den Medizinischen Fakultäten zur Verfügung gestellt. „Damit sorgen wir dafür, dass unsere Universitätsmedizin ihrer besonderen Rolle bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie auch weiterhin gerecht werden kann.“ Und Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) mahnte mehr Unterstützung vom Bund an. „Wir erwarten, dass die Bundesregierung bei der Krankenhausentlastung noch mal nachlegt.“

dpa

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