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Reinigungsfirmen leiden unter weniger Aufträgen in Corona-Krise

05:23
22.04.2020
Reinigungsfirmen im Südwesten beklagen in der Corona-Krise verlorene Aufträge und große Einbußen. Laut dem Bundesverband des Gebäudereiniger-Handwerks ist etwa ein Drittel der Aufträge verloren gegangen. In Jürgen Gödeckers Reinigungsfirma in Karlsruhe sind seinen Angaben zufolge etwa 80 Prozent der Aufträge in der Krise weggebrochen. Viele seiner Kunden, die ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt hätten, wollten jetzt nur noch einmal pro Woche statt wie vorher fünfmal von Gödecker ihre Büros reinigen lassen. Ähnliche Erfahrungen machen auch Firmen in Stuttgart und Heilbronn.
Ein Lichtblick für die professionellen Reinigungskräfte: Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge nehmen die Bürger die Arbeit der Firmen wahr und schätzen sie. 96 Prozent der Bürger halten die Arbeit der Reinigungskräfte demnach für sehr wichtig oder wichtig. Jeder Vierte findet die Arbeit wichtiger als vor der Krise. Die Umfrage hatte der Branchenverband initiiert.
Gut 700 000 Menschen arbeiten in Deutschland als Gebäudereiniger - laut dem Branchenverband ist es das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland.

dpa

Land setzt auf Unternehmensnetzwerk bei Masken-Beschaffung

16:04
21.04.2020
Bei der Beschaffung von Schutzausrüstung in der Corona-Krise setzt Baden-Württemberg auf ein Unternehmensnetzwerk mit guten Verbindungen nach China. So sorgten Porsche, DB Schenker und Lufthansa Cargo aktuell für die Lieferung von Schutzmasken, -brillen und -anzügen aus Shanghai nach Deutschland, teilte Porsche am Dienstag in Stuttgart mit. Bis zu sechs Flugzeuge pro Woche landen demnach in Frankfurt und München. Das Material werde nach Baden-Württemberg und Sachsen weiterbefördert und zur Verteilung an die Landesregierungen übergeben.

dpa/lsw

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