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20200430184122

Polizei kontrolliert 70.000 Menschen

15:19
06.04.2020
Die Polizei in Baden-Württemberg hat in den vergangenen zwei Wochen Tausende Kontrollen im Land zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt.

Seit Beginn der bundesweiten Ausgangsbeschränkungen am 23. März habe man mehr 70.000 Menschen kontrolliert und sensibilisiert, teilte das Innenministerium am Montag in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mit. 8842 Fälle hatten demnach Anzeigen zur Folge. In mehr als 80 Prozent der Anzeigen handelte es sich um unerlaubte Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen, wie ein Ministeriumssprecher erklärte.

Am vergangenen Wochenende allein kontrollierte die Polizei im Land nach Angaben des Ministeriums knapp 1900 Fahrzeuge und 14.700 Personen - und stellte dabei mehr als 1700 Verstöße gegen das Bundesinfektionsschutzgesetz fest.

Menschenansammlungen sind in Baden-Württemberg auf öffentlichen Plätzen verboten, sobald sich mehr als zwei Personen treffen, die nicht zur Familie gehören. Während Zusammenkünfte von kleineren Gruppen nach aktueller Verordnung eine Ordnungswidrigkeit darstellen, begehen laut Sprecher Gruppen von mehr als 15 Menschen eine Straftat.

(dpa/lsw)

Eisenmann will nach Ostern Plan verkünden

14:53
06.04.2020
Das Kultusministerium prüft eine eingeschränkte Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach den Osterferien in Stufen. «Wir bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor», betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Montag in einem Brief an die Schulen und Kindertagesstätten im Land, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. «Sicher wird nicht alles auf Knopfdruck wieder anlaufen, wie es am 16. März enden musste.»

Ob und wie man wieder mit dem Schul- und Kitabetrieb starte, könne aber noch nicht zuverlässig gesagt werden. Die Lage mit dem Virus sei weiter dynamisch, und der Schutz der Gesundheit stehe über allem, sagte Eisenmann. Man wolle gleich nach Ostern mitteilten, ob ab 20. April ein Wiedereinstieg in Stufen an den Schulen und Kitas möglich ist und wie er konkret aussehen soll. Man werde noch Hinweise geben, welche Abstandsregeln und Hygienebestimmungen dann zu beachten seien und welche Einschränkungen im Schul- und Kitabetrieb gelten. «Vieles wird weiter nicht möglich sein, wir müssen Prioritäten setzen.»

(dpa/lsw)

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