Letztes Update:
20200430184122
Europa-Park

Apotheker fordern Schutzausrüstung

10:46
01.04.2020
Der Landesapothekerverband hat Stadt- und Landkreise aufgefordert, auch Apotheker bei der Verteilung von Schutzausrüstung gegen das Coronavirus zu berücksichtigen. Das Apothekenpersonal müsse dringend vor Ansteckung geschützt werden, teilte Geschäftsführerin Ina Hofferberth am Mittwoch in Stuttgart mit. Das solle verhindern, dass einzelne Apotheken ausfielen und damit die unverzichtbare Vor-Ort-Versorgung mit Arzneimitteln abreiße.

Hintergrund ist, dass das Land Baden-Württemberg Schutzausrüstung wie Masken, Brillen, Anzüge und Handschuhe zentral beschafft und an die Landkreise liefert. Dort sollen sie an Angestellte in Medizin und Pflege verteilt werden.

Selbst Vorräte anzulegen vor allem an dringend benötigten Atemschutzmasken ist laut Apothekerverband schwierig. Die Anbieter seien meist nicht lieferfähig und die Einkaufspreise und Bezugskonditionen unseriös.

(dpa/lsw)

Tübingen engagiert wegen Corona privaten Sicherheitsdienst

10:20
01.04.2020
Die Stadt Tübingen hat wegen der Corona-Krise einen privaten Sicherheitsdienst angeheuert. Mehrere Streifen sind nachts in der Altstadt unterwegs und halten Ausschau nach verdächtigen Handlungen, die auf Einbruchsversuche hindeuten, wie die Stadt mitteilte. Außerdem soll der Sicherheitsdienst prüfen, ob das Versammlungsverbot eingehalten wird und ob es zu Ruhestörungen kommt.

Anlass war laut Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) ein Einbruch in einem Tübinger Tabakgeschäft. Wegen der Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Geschäfte sind die Tübinger Gassen nahezu menschenleer - und potenzielle Kriminelle möglicherweise unbeobachtet. Mit dem privaten Sicherheitsdienst will die Stadt diesen Verlust der Sozialkontrolle ausgleichen. Tagsüber kontrollieren kommunale Bedienstete, ob die Bürger die Regeln einhalten. Zudem hat auch die Polizei wie in anderen Städten ihre Präsenz verstärkt.

Zollernalbkreis: Neun weitere Corona-Patienten in Kliniken

10:16
01.04.2020
Wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte, werden neun weitere Personen im Zollernalb-Klinikum in Balingen und Albstadt behandelt.

Damit steigt die Zahl der aufgenommenen Patienten auf 106. 93 werden stationör behandelt, 13 intensivmedizinisch.

Alle externen Inhalte nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen