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20200430184122

ADAC: Wenig Staus an Ostern wegen Corona

13:24
06.04.2020
Mit wenig Staus an Ostern rechnet der ADAC Württemberg aufgrund der Corona-Pandemie. Laut einer Mitteilung vom Montag in Stuttgart könnte es allerdings trotz der Beschränkungen einigen Verkehr auf den Autobahnen am Gründonnerstag und Ostermontag geben.

Bereits in der vergangenen Woche verzeichnete der ADAC deutlich weniger Verkehr als üblich auf den Autobahnen. «Durch Geschäftsschließungen, Homeoffice und die sozialen Kontaktverbote sind die Autobahnen aktuell kaum befahren», sagte Holger Bach, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg. Im Vergleich zur zweiten Märzwoche, bevor die Einschränkungen wegen Corona in Kraft traten, verzeichnete der ADAC in Baden-Württemberg 85 Prozent weniger Staus. Die Staulänge ist um 92 Prozent zurückgegangen, und die Wartezeit hat sich um 94 Prozent verkürzt.

Das geringere Verkehrsaufkommen hat sich den Angaben zufolge auch bei den ADAC Pannenhelfern bemerkbar gemacht. Im März seien die Gelben Engel in Württemberg zu 20 Prozent weniger Einsätzen ausgerückt als im Vorjahresmonat. Für die Dauer der Corona-Krise leistet der ADAC kostenlose Pannenhilfe für Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten - auch wenn sie nicht Mitglied sind.

(dpa/lsw)

Bundesregierung betont Bedeutung von geplanter Stopp-Corona-App

12:52
06.04.2020
Die Entwicklung und freiwillige Nutzung einer Stopp-Corona-App kann nach Auffassung der Bundesregierung entscheidend dazu beitragen, die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren. Eine entsprechende Anwendung für Smartphones sei ein «ganz zentraler Baustein», wenn man die Ansteckungsquote senken wolle, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die deutsche App solle mit Software-Anwendungen in anderen europäischen Staaten kompatibel und in den nächsten Tagen oder Wochen zum Download verfügbar sein.

Ziel der App ist es, möglichst viele Kontaktpersonen von Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, rasch und anonym über ihr Risiko zu informieren. Bisher läuft die Information über Mitarbeiter der Gesundheitsämter. Diese bemühen sich, alle Kontaktpersonen zu erreichen, an die sich der Infizierte erinnert.

Seibert sagte, Vorgaben des Datenschutzes würden bei der Entwicklung der App, die vergangene Woche in Berlin mit Bundeswehr-Soldaten getestet worden war, auf jeden Fall beachtet. Für den Einsatz einer App, die über Bluetooth funktioniert und keine Standortdaten an staatliche Stellen weitergibt, zeichnet sich ein breiter politischer Konsens ab.

(dpa)

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