Letztes Update:
20200430184122

567 Corona-Fälle im Zollernalbkreis

16:37
05.04.2020
Das Landratsamt Zollernalbkreis bestätigt 18 weitere Corona-Infektionen (zehn Männer und acht Frauen zwischen Anfang 20 und über 90 Jahren). Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 567. Davon sind bereits 80 wieder genesen.

Der Zollernalbkreis hat 19 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen.

Es sind an beiden Klinikstandorten insgesamt 91 infizierte Personen aufgenommen, 76 davon stationär und 15 in intensivmedizinischer Betreuung.

(pm)

Online-Überblick über Krankenhauskapazitäten für Corona-Patienten

15:19
05.04.2020
Die Behörden in Baden-Württemberg haben ab sofort einen Online-Überblick über Behandlungskapazitäten für Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind. Krankenhäuser melden ihre Intensiv- und Beatmungskapazitäten online und in Echtzeit einem «Resource-Board». «Wir können auch sehen, wie viele Covid-19-infizierte Menschen aktuell im Krankenhaus behandelt werden», teilte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Sonntag mit. Die Auswertung biete die Entscheidungsgrundlage für den Fall, dass landesweit Patienten verteilt werden müssen. Auf Landesebene könne die Oberleitstelle in Abstimmung mit dem Innenministerium Patienten den einzelnen Krankenhäusern zuweisen.

Am Sonntagmorgen waren nach Ministeriumsangaben im «Resource-Board» 963 Intensivbetten ohne Beatmung und 2035 Intensivbetten mit Beatmung sowie 935 Beatmungsbetten außerhalb von Intensivstationen eingegeben.

(dpa/lsw)

BaWü: Training für Profisportler soll unter Auflagen erlaubt werden

15:00
05.04.2020
Die baden-württembergische Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) sieht umfangreiche Regelungen zu Kontakteinschränkungen, Aufenthaltsvorgaben und sonstige Vorschriften vor, die auch den Profi- und Spitzensport in Baden-Württemberg beeinträchtigen. Die Maßnahmen sind zwingend erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 einzudämmen. Um die Belastung des Gesundheitssystems so gering wie möglich zu halten und die Versorgung schwer kranker Patienten sicherzustellen, ist eine Verlangsamung der Infektionsrate außerordentlich wichtig. Auch in Baden-Württemberg steht dieses Ziel an oberster Stelle.

Aufgrund zahlreicher Anfragen aus dem Profi- und Spitzensport und bereits in Kraft getretener Regelungen in anderen Bundesländern teilen das Gesundheitsministerium und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport am Sonntag (5. April) mit, dass der Trainingsbetrieb von Profi- und Spitzensportlern auch in Baden-Württemberg unter Beachtung strengster Abstands- und Hygiene-Auflagen und in Kleingruppen im Laufe der kommenden Woche wieder ermöglicht werden soll. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte sich mit seinem bayerischen Amtskollegen Markus Söder zuvor im Grundsatz auf ein solches, abgestimmtes Vorgehen beider Länder verständigt. Der Amateur- und Freizeitsport ist hiervon nicht umfasst und bleibt weiterhin untersagt. Eine entsprechende Regelung wird derzeit innerhalb der Landesregierung abgestimmt und soll noch im Laufe der kommenden Woche in Kraft treten. Zudem soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Vertretern von Sozial- und Kultusministerium sowie des Landessportverbands bzw. der Olympiastützpunkte klären, wie die hohen Vorgaben für die Einhaltung der hygienischen Vorschriften und der Kontaktvermeidung dann in konkreten Fällen vor Ort umgesetzt werden können.

(pm)

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