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20200430184122

Schmerzen im Homeoffice: Experten geben Entwarnung

07:51
05.04.2020
Ganze Belegschaften arbeiten wegen Corona derzeit im Homeoffice. Statt wie gewohnt an einem ergonomischen Arbeitsplatz zu sitzen, muss so mancher Arbeitnehmer nun mit einem Provisorium als Schreibtisch vorlieb nehmen. Auch wenn es dadurch zu Schmerzen kommt, geben Experten Entwarnung: «Man braucht keine Angst haben, sich dauerhaft einen organischen Schaden an der Wirbelsäule zuzuziehen, nur weil man aktuell in einer absolut einmaligen Ausnahmesituation keinen idealen Arbeitsplatz im Homeoffice hat», sagt Bernd Kladny, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Auch mit dauerhaften Schäden an den Augen sei nicht zu rechnen, sagt Horst Helbig, Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. 

(dpa)

Familienministerin: Gartenpartys nach der Krise planen

07:48
05.04.2020
Eine Woche vor Ostern hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey trotz aller Einschränkungen beim traditionellen Familienfest die Menschen zu Zuversicht aufgerufen. «Familienfeiern oder Gartenpartys gehen gerade nicht. Wir sollten sie aber planen für die Zeit nach der Krise und uns darauf freuen», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Mit Blick auf die Osterfeiertage sagte sie: «Jede Familie hat eine Verantwortung – für sich und andere. Gerade wenn jemand geschwächt oder krank ist, dann kann man zu dem nicht einfach hinfahren. Ich finde, an der Stelle muss man vernünftig sein und lieber alleine bleiben.»

Wichtig sei es, jetzt Nähe und Kontakt zu halten, auch wenn man sich persönlich nicht treffen könne. «Auch diese Zeit geht vorbei. Sie wird vorbeigehen, und wir werden da durchkommen.» Den Menschen in Deutschland gehe es verglichen mit der Lage in anderen Ländern immer noch verhältnismäßig gut. Die aktuelle Krise wird aus Sicht der Familienministerin dazu führen, dass Gesundheit, Freiheit «und die Möglichkeiten, die wir haben» noch mehr geschätzt würden. «Die Möglichkeit, mit Freunden schöne Dinge zu erleben. Die Menschen, die einem lieb sind zu umarmen, zusammen zu feiern. Das sind alles keine Selbstverständlichkeiten und dafür wieder ein echtes Bewusstsein zu haben, das können wir aus dieser Krise mitnehmen.»

(dpa)

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