Letztes Update:
20200430184122

Wie geht es an Schulen weiter?

05:54
03.04.2020
Der deutsche Lehrerverband rechnet angesichts der Corona-Krise mit einer längeren Ausnahmesituation für die Schulen. «Die Schulen werden auf absehbare Zeit nicht mehr so sein wie vor Corona», sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). «Schulkonzerte, Ausflüge, Klassenfahrten - das alles wird es erstmal nicht mehr geben.» Falls die Schulen nach den Osterferien wieder schrittweise geöffnet werden sollten, könnten laut Meidinger zunächst die Abschlussklassen wieder zurückkommen. «Dann wäre eine räumliche Entzerrung möglich. Nach und nach könnten dann je nach Entwicklung der Infektionsschutz-Regeln die anderen Klassenstufen wieder dazu kommen.»

(sb)

Änderungen beim Elterngeld

05:52
03.04.2020
Werdende oder frischgebackene Eltern sollen wegen der Corona-Krise keine Abstriche beim Elterngeld hinnehmen müssen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) strebt dafür eine Änderung im Berechnungsmodus an. Das sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Grundlage für die Höhe des Elterngeldes ist normalerweise das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate vor der Geburt. Bei Müttern und Vätern, die das Elterngeld jetzt oder demnächst beantragen und wegen der Krise Einkommenseinbußen hinnehmen müssen, sollen die entsprechenden Monate nicht mit in die Berechnung einfließen, weil das die Elterngeldhöhe negativ beeinflussen würde. 

(dpa)

Mehrheit findet staatliche Eingriffe richtig

05:23
03.04.2020
Die große Mehrheit der Menschen in Europa und den USA hält laut einer Umfrage die staatlichen Eingriffe im Kampf gegen das Coronavirus für richtig. 85 Prozent finden sie ausreichend oder wünschen sich sogar stärkere Beschränkungen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Zeitung «Die Welt» (Freitag) in acht europäischen Ländern und den USA hervor.

In Deutschland halten 44 Prozent die Maßnahmen für ausreichend, sogar strengere Maßnahmen fordern 41 Prozent - zusammengenommen 85 Prozent. Für weniger Maßnahmen sprechen sich 7 Prozent aus.

(dpa)

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