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Bereits mehr als 229.000 Anrufe bei Corona-Hotline

12:30
14.04.2020
Bei der Anfang Februar eingerichteten Corona-Hotline des Landesgesundheitsamtes sind bereits mehr als 229.000 Anrufe eingegangen. Die Mitarbeiter des telefonischen Beratungsdienstes beantworten Fragen rund um die Corona-Pandemie. Die Öffnungszeiten wurden zwar ausgeweitet, aber trotzdem kommen manche Anrufer nicht gleich beim ersten Versuch durch - sie sollten es dann zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen, wie das Regierungspräsidium Stuttgart am Dienstag mitteilte. Die Telefonnummer 0711 / 904 39555 ist täglich - auch an Sonn- und Feiertagen - zwischen 9.00 und 18.00 Uhr freigeschaltet.

(dpa/lsw)

BW-Kultusministerin: Prüflinge sollen als erste in Schulen zurückkehren

12:29
14.04.2020
Bei der Öffnung der Schulen nach der Corona-Zwangspause sollen die Prüflinge aller weiterführenden Schularten Vorrang haben. Dies erklärte Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Dienstag: «Es macht Sinn, dass wir beim Wiedereinstieg mit den Schülern beginnen, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen schreiben, weil es natürlich wichtig ist, dass diese vorher noch ausreichend Präsenzunterricht zur Vorbereitung haben.» Das gelte auch für die Schüler der beruflichen Schulen.

«Wir haben zahlreiche Rückmeldungen bekommen, dass die Schüler ihre Abschlussprüfungen möglichst geordnet machen wollen», teilte Eisenmann mit. Die Schulen erhielten nach der Entscheidung über das Datum des Wiedereinstiegs eine Woche Vorlauf. So könnten sie auch Vorkehrungen für unabdingbare Hygiene- und Abstandsregeln treffen.

Eisenmann sprach sich dafür aus, bei den Grundschulen mit Klassenstufe 4 zu beginnen, um den Übergang auf die weiterführenden Schulen gut vorbereiten zu können. Die weiteren Entscheidungen in dieser Woche auf den Konferenzen der Ministerpräsidenten und der Kultusminister seien aber noch abzuwarten. Eisenmann unterstrich: «Bei all unseren Überlegungen und letzten Endes auch bei unseren Maßnahmen hat die Gesundheit und damit einhergehend auch der Infektionsschutz natürlich absolut Vorrang.»

(dpa/lsw)

BASF spendet mehr als 100 Millionen Atemschutzmasken

12:18
14.04.2020
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland spendet der Chemiekonzern BASF 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken an den Staat. Zusätzlich gebe das Unternehmen dem Land Rheinland-Pfalz eine Million Masken, teilte BASF am Dienstag in Ludwigshafen mit. Die Masken werden demnach in China eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet.

«Eine Notsituation wie diese können wir nur alle gemeinsam bewältigen», sagte BASF-Chef Martin Brudermüller. «Wir nutzen daher unsere Einkaufsnetzwerke und unsere Logistik in China, um zu helfen.»

Das Unternehmen kommt für die Kosten des Einkaufs und des Transports auf. Die Verteilung erfolgt über das Bundesgesundheitsministerium und in Mainz durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung. Die erste Lieferung werde Anfang nächster Woche am Flughafen Frankfurt erwartet, hieß es. Dort werden die Masken Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übergeben.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hatte BASF nach eigenen Angaben bereits rund 150 000 Liter Desinfektionsmittel in der Metropolregion Rhein-Neckar und von anderen BASF-Standorten an Kliniken und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens kostenlos verteilt.

(dpa)

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