Letztes Update:
20200430184122

1122 Corona-Fälle im Landkreis Tübingen

14:37
13.04.2020
Die aktuelle Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Tübingen beläuft sich auf 1122. Das sind neun Fälle mehr als am Ostersonntag.

(sb)

828 bestätigte Covid-19-Fälle im Ortenaukreis

13:09
13.04.2020
Die Fallzahl der bestätigten Corona-Infizierten im Ortenaukreis erhöht sich um weitere vier Personen auf nun 828 (Stand: 14 Uhr). Die vom Landesgesundheitsamt bestätigten neuen Covid-19-Fälle stammen aus Biberach, Oberkirch, Lahr und Kehl.

52 Menschen sind im Ortenaukreis bislang an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Eine genaue Darstellung der Fallzahlen (Altersgruppe, Geschlecht und Wohnort) gibt es auf der Sonderseite des Ortenaukreises unter www.ortenaukreis.de/corona_fallzahlen.

Landratsamt Ortenaukreis

Innenminister Strobl: "Man kann ein Land nicht ewig lahmlegen"

11:19
13.04.2020
Zu Fuß, zu Pferd, zu Wasser, im Streifenwagen und in der Luft: Die Polizei in Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung in den vergangenen Tagen massiv kontrolliert. Mit dem Ergebnis, dass sich die weit überwiegende Zahl der Menschen im Land an die Vorgaben gehalten hat, wie das Innenministerium in seiner Bilanz am Montag in Stuttgart festhielt.

Von Karfreitag bis zum Morgen des Ostermontags (Stand: 7.00 Uhr) wurden demnach mehr als 4000 Fahrzeuge und mehr als 27.000 Menschen kontrolliert. Dabei wurden knapp 2500 Verstöße gegen das Bundesinfektionsschutzgesetz festgestellt. Die weit überwiegende Zahl, etwa vier von fünf Verstößen, betrafen das Verweilen im öffentlichen Raum in zu großen Gruppen. «Indem man sich an die Regeln hält, rettet jede und jeder das Leben anderer Menschen», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU).

Nach Ostern müsse man nun drangehen, das Leben und das Arbeiten wieder planvoll und vorsichtig hochzufahren. «Man kann ein Land nicht ewig lahmlegen. Das würden die Menschen nicht verkraften, und auch unsere Wirtschaft nicht», sagte Strobl.

Feste, Partys und Versammlungen mit Hunderten oder gar Tausenden von Menschen sieht Strobl auf absehbare Zeit deswegen nicht. «Was wir sicher weiter brauchen, gerade in Baden-Württemberg an der Grenze zum Elsass, sind die strikten Kontrollen an den Grenzen, inklusive Zurückweisungen.»

Es müsse ein detailliertes Konzept geben, wie man die besonders betroffenen Personengruppen schützen könne. «Besonders wichtig ist dafür eines: ausreichend viel Schutzausrüstung und vor allem koordinierte und großflächige Testungen. Lockern heißt vor allem: Testen, Testen, Testen.» Hier sei noch Luft nach oben - die Kapazitäten seien größer als die tatsächlich durchgeführten Tests. Und die digitale Technologie biete auch neue Möglichkeiten. Per freiwilliger App Infektionsketten zu kennen, wäre ein Fortschritt zu mehr Freiheit, erklärte Strobl. 

(dpa/lsw)

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