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20200430184122

Geschlossene Restaurants treffen auch Spitzenköche hart

06:36
13.04.2020
Unter der vorübergehenden Schließung ihrer Restaurants wegen der Coronavirus-Pandemie leiden auch die mit Michelin-Sternen dekorierten Köche der Spitzengastronomie.

Von einer möglichst starken Kostensenkung hängt es nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga ab, wie die Unternehmen durch die Krise kommen. Daher sind Kurzarbeit und Kreativität in den 77 Sternerestaurants im Südwesten angesagt.

Ein Beispiel ist «Rebers Pflug» mit Küchenchef Hans-Harald Reber. Mit seinen vier Auszubildenden, die aktuell kein Kurzarbeitergeld erhalten, entwickelt der 47-Jährige Ideen und Aktivitäten gegen die Krise. Für die Osterfeiertage seien mehr als 300 To-Go-Menüs verkauft worden, mit Spargel und Rinderfilet.

(dpa/lsw)

Schnakenbekämpfer trotzen der Corona-Krise

06:27
13.04.2020
Die Corona-Krise beeinflusst auch die Arbeit der Schnakenjäger am Rhein. So mussten bei Helikoptereinsätzen unter anderem hohe Sicherheitsvorkehrungen für die Mitarbeiter getroffen werden, um sie vor einer möglichen Infektion zu schützen, wie Dirk Reichle von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) in Speyer sagte. «Das macht die Arbeit im Gelände und vor allem am Hubschrauberlandeplatz nicht einfacher.»

Wie überall in Deutschland sei auch für die Kabs-Mitarbeiter der Erwerb von Schutzbekleidung problematisch. «Hier konnte man zum Teil auf Lagerbestände zurückgreifen. Wir wurden auch freundlicherweise von den Maskenengeln in der Pfalz unterstützt - Frauen, die kostenlos für soziale Einrichtungen Schutzmasken nähen.» Die Gruppe habe auch an die Mitarbeiter der Kabs gedacht und sie mit selbstgenähten Schutzmasken ausgestattet. «Trotz aller Widrigkeiten konnten alle Einsätze zu Fuß oder per Helikopter erfolgreich absolviert werden.»

(dpa)

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