Letztes Update:
20200430184122

BW-Kultusministerin gegen Verschiebung der Sommerferien

10:35
09.04.2020
Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hält wenig von dem Vorschlag späterer Sommerferien angesichts der Corona-Krise. «Eine Verschiebung der Sommerferien würde mehr Probleme schaffen als lösen», sagte sie am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Die Auswirkungen für das folgende Schuljahr, etwa auf Lern- und Prüfungszeiträume, wären sicherlich für etliche Länder in der Praxis und auch unter pädagogischen Gesichtspunkten schwer umsetzbar.» Abgesehen davon seien gestaffelte Sommerferientermine stets eine Forderung der Touristikbranche gewesen, die darauf pochte, den Zeitkorridor maximal auszuschöpfen.

Angesichts der massiven Probleme der Reisebranche in Deutschland durch die Corona-Krise hatte der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine einmalige Verschiebung aller Sommerferientermine auf August und September vorgeschlagen. Dann seien vermutlich wieder mehr Räume für Ferien- und Freizeitgestaltung freigegeben als im Juni und Juli.

Baden-Württemberg und Bayern sind traditionell die letzten Länder, die in die Sommerferien starten. Bei den übrigen 14 Ländern wechseln die Termine permanent.

(dpa/lsw)

BW bittet um Verschiebung der Entscheidung über Fahrverbote

10:34
09.04.2020
Das Land würde die Entscheidung über weitere Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in Stuttgart angesichts der Coronavirus-Pandemie gern verschieben. Das Verkehrsministerium habe eine entsprechende Bitte an das zuständige Gericht gesandt, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Zuvor hatten «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» darüber berichtet.

Das Land ist durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart gezwungen, zonale Fahrverbote auch für Euro-5-Diesel festzulegen. Sie sollen zum 1. Juli in Kraft treten, sofern bis dahin nicht absehbar ist, dass die Grenzwerte für die Luftbelastung mit dem Schadstoff Stickstoffdioxid eingehalten werden.

Anders als geplant lasse sich dies aber angesichts der besonderen Situation derzeit kaum abschätzen. Zwar sei die Entwicklung aktuell recht positiv. Wie es nach dem Ende der Coronavirus-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens weitergeht, sei aber nicht absehbar. Bis zu einer Entscheidung des Gerichts gelte die bisherige Planung, sagte der Sprecher.

(dpa/lsw)

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