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20200430184122

Gewerkschaftsbund: Frieden in Corona-Zeiten besonders wichtig

11:39
08.04.2020
Angesicht der Corona-Pandemie hat der Deutsche Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg (DGB) seine Forderungen nach Frieden auf der Welt bekräftigt. Die Gefahr sei groß, dass das Virus ärmere und kriegszerstörte Länder noch viel brutaler erfasse als die Industriestaaten, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Traditionell beteiligt sich der DGB an den Ostermärschen der Friedensbewegung. Wegen der Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus finden sie in diesem Jahr nicht statt. Alternativ sollen an Karfreitag Friedenssymbole aus den Fenstern gehängt werden.

Laut DGB war Deutschland 2019 weiterhin der viertgrößte Rüstungsexporteur weltweit. «Die Menschheit braucht keine Fregatten, sondern Krankenhäuser. Wir brauchen keine Panzer, sondern Beatmungsgeräte», sagte der DGB-Landesvorsitzende Martin Kunzmann laut der Mitteilung. Statt Gewehren würden mehr Lehrer gebraucht, statt in Rüstung solle mehr Geld in die Zukunft investiert werden.

(dpa/lsw)

Autohäuser wollen möglichst schnell wieder Fahrzeuge verkaufen

11:38
08.04.2020
Das baden-württembergische Kraftfahrzeuggewerbe fordert eine rasche Öffnung der Autohäuser. Der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sei wichtig, damit die Betriebe, die zur Werkstatt auch Handel betrieben, wieder auf wirtschaftlich sicheren Beinen stünden, teilte der Verband am Mittwoch in Stuttgart mit. In Autohäusern und auf den Verkaufsflächen im Freien ausreichenden Corona-Abstand zu halten, sei ein lösbares Problem. Es könne auch Mundschutz bereitgestellt werden, wenn das die Wiedereröffnung beschleunige. In dem Verband sind mehr als 4100 Unternehmen organisiert. Knapp die Hälfte davon hat neben der Werkstatt auch einen Handel.

Die Landesregierung hat erstmals am 17. März eine «Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-Cov-2» erlassen. Dort ist unter anderem geregelt, welche Geschäfte und Unternehmen geschlossen werden müssen und welche weiter öffnen dürfen. Autohäuser mussten schließen, nicht aber Autowerkstätten, die auf Reparatur und Wartung spezialisiert sind.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte, wegen der massiven Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft setze man sich im Rahmen des rechtlich Zulässigen für eine wirtschaftsfreundliche Auslegung der Corona-Verordnung ein. «Wir schlagen deshalb vor, dass in absehbarer Zeit und schrittweise all jene Betriebe wieder öffnen dürfen, die die erforderlichen Hygiene-Standards in ihren Geschäften gewährleisten können. Dazu zählen nach unserer Auffassung unter Beachtung der Infektionsschutzvorgaben auch Autohäuser.» Man akzeptiere aber selbstverständlich, dass gegenwärtig eine solche Öffnung aus Gründen des Gesundheitsschutzes noch nicht möglich sei.

(dpa/lsw)

Zehn Corona-Fälle im Rottenburger Seniorenzentrum Stäble

10:57
08.04.2020
Im Seniorenzentrum Stäble in Neustetten-Remmingsheim gibt es unter den 29 Bewohnern zehn bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus Covid-19. Das teilt die Betreiberin der Pflegeeinrichtung, die Hospitalstiftung Rottenburg am Neckar mit.

Mehr dazu gibt es im Artikel auf unserer Website.

(sb)

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