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20200430184122

ZF-Vorstände wollen in Coronakrise teilweise auf Gehalt verzichten

12:50
01.04.2020
Vorstände und Führungskräfte des Autozulieferers ZF wollen aufgrund der Coronakrise auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten. «Bei ZF sind wir ein Team und alle leisten einen Beitrag, um mit der aktuellen Situation umzugehen und das Unternehmen zu unterstützen», sagte ein Sprecher am Mittwoch in Friedrichshafen am Bodensee. Beteiligt seien ZF-Führungskräfte weltweit - in den USA beispielsweise durch unbezahlte Urlaubstage. Wieviel Geld dadurch eingespart werden kann, nannte ZF nicht.

Auch die ZF-Mitarbeiter bringen Urlaub und Gleitzeit mit ein und verzichteten auf einen Teil ihres Gehalts in der Kurzarbeit, sagte der Sprecher weiter. «ZF stockt das Kurzarbeitergeld der Tarifmitarbeiter in Deutschland auf mehr als 80 Prozent der Nettobezüge auf.» Zuvor hatte die «Wirtschaftswoche» berichtet.

Der Geschäftsführer des Ulmer Schmierstoff-Unternehmens Liqui Moly will nach eigenen Angaben ebenfalls auf sein Gehalt verzichten. Laut einer Mitteilung schrieb Ernst Prost an seine Mitarbeiter: «Mein eingespartes Gehalt und andere Einsparungen verwenden wir lieber dafür, alle unsere Arbeitsplätze zu erhalten – selbstverständlich auch die unserer Leiharbeitskräfte.» Er wolle niemanden verlieren oder kündigen und auch keine Kurzarbeit anmelden.

(dpa/lsw)

Strobl berichtet von Verschiebung beim Verbrechen im Land

12:49
01.04.2020
Die Kriminalität im Land verschiebt sich nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl in Zeiten der Corona-Pandemie. «Die Trends bei den Straftaten, die wir bislang im öffentlichen Raum feststellen mussten, also etwa Aggressionsdelikte und Sexualstraftaten, gehen in vielen Bereichen nach unten. Auch der Wohnungseinbruchsdiebstahl geht weiter zurück», teilte der CDU-Politiker am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch die grenzüberschreitende Kriminalität gehe zurück. Dafür komme es vermehrt zu häuslicher Gewalt in den eigenen vier Wänden. «Wir haben Hinweise, dass bei verschiedenen Frauenberatungsstellen im Land eine höhere Anfrage- und Beratungsdichte als bislang wahrgenommen wird.» Auch Trickbetrüger nutzten die Notlage aus.

(dpa/lsw)

401 bestätigte Covid-19-Fälle im Ortenaukreis

12:42
01.04.2020
Die Fallzahl der bestätigten Corona-Infizierten im Ortenaukreis erhöht sich (Stand 1. April) um weitere 35 Personen auf nun 401. Die vom Landesgesundheitsamt bestätigten neuen Covid-19-Fälle stammen aus 17 Städten und Gemeinden des Ortenaukreises, erstmals gibt es nun auch in Wolfach und Sasbachwalden bestätigte Fälle. Bei keiner der Personen ist etwas über einen Aufenthalt in einem Risikogebiet bekannt.

(pm)

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