Nachdem die Tafel geschlossen hat, erklären sich Freiwillige bereit, die Lebensmittel abzuholen und auszuliefern.
Hechingen. Weil viele ihrer Helfer der Risikogruppe angehören, hat die Hohenzollerntafel der Caritas derzeit geschlossen. Einige der Kunden sind jedoch auf das Angebot angewiesen. Um ihre Versorgung weiterhin sicherstellen zu können, haben sich Mitglieder der Organisationen »Foodsharing« und »Fairteiler Zollernalb« deshalb zusammengefunden und sich bereit erklärt die Abholungen der Tafel zu übernehmen. Täglich sind sie mittlerweile bei Supermärkten, Bäckern und auch Tankstellen in der näheren Umgebung im Einsatz. Empfänger sollen auch hier Bedürftige sein. Ein Teil der Waren geht deshalb an das Jakobushaus nach Balingen. In Kooperation mit der Hechinger Tafel ist es außerdem möglich, auch weiterhin 36 bedürftige Familien mit Lebensmittel-Paketen zu versorgen. Die Abholungen übernehmen die »Fairteiler«-Mitglieder, um die das Packen der Tüten und die Ausgabe kümmert sich die Hechinger Caritas. Denkbar wäre auch mit Nachbarschaftshilfen in der Umgebung zu kooperieren und ihnen die abgeholten Lebensmittel, selbstverständlich kostenlos, zugänglich zu machen. Auch die Überlegung eine zentrale Abholstelle für Bedürftige zu schaffen, besteht. Eine solche, allerdings zugänglich für alle Bürger, gibt es bereits in Weilheim: den sogenannten Fairteiler. Auch dieser wird weiterhin fast täglich befüllt. Bedürftige, aber auch Personen, die Hilfsorganisationen betreiben oder sich gerne engagieren wollen können sich unter der Nummer 0157/ 33054393 melden.
(sb)