Nach den ersten Corona-Schutzimpfungen am 23. Dezember wollten
die meisten Schweizer Kantone heute mit großen Impfkampagnen beginnen. Allerdings fehlen vielerorts Impfdosen. Die Kritik an der Regierung wächst. Die wenigen angebotenen Impftermine waren
innerhalb von Minuten ausgebucht.
Die Regierung hatte sich zwar 15,8 Millionen Impfdosen für die 8,5 Millionen Einwohner gesichert, die Hälfte davon aber bei dem US-Hersteller Moderna, dessen Impfstoff noch nicht zugelassen ist.
Mit der Mainzer Firma
Biontech und dessen US-Partner
Pfizer wurde erst im Dezember ein Vertrag geschlossen.
Die Behörden seien von der schnellen Zulassung des Biontech-Impfstoffs noch vor Weihnachten überrascht worden, sagt Christoph Berger, Präsident der Kommission für Impffragen, der Zeitung
"Blick". Die Behörden hätten mit einem Impfstart im Februar oder März gerechnet.