Letztes Update:
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Foto: Andreas Arnold/dpa pool/dpa

18:49
01.01.2021
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA mehr als 20 Millionen Infektionen mit dem Virus nachgewiesen worden. Das entspricht rund einem Viertel aller weltweit verzeichneten Ansteckungen mit dem Erreger Sars-CoV-2, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins in der US-Stadt Baltimore hervorgeht. In keinem anderen Land der Welt gibt es in absoluten Zahlen so viele bestätigte Infektionen wie in den USA. In Indien liegt die Zahl demnach bei 10,3 Millionen, in Brasilien bei 7,7 Millionen. Experten gehen in den meisten Ländern von einer hohen Dunkelziffer aus.
In den USA leben rund 330 Millionen Menschen. Mehr als 346.000 Todesfälle in Verbindung mit der Erkrankung Covid-19 sind dort bekannt.

Eine Krankenschwester betreut auf der Intensivstation einer Klinik in Robbinsdale (Minnesota) einen COVID-19-Patienten. Foto: Aaron Lavinsky/Star Tribune/AP/dpa

18:22
01.01.2021
Britische Mediziner-Verbände haben angesichts der extrem angespannten Corona-Situation in Großbritannien vor einer Überlastung des Krankenhaus-Personals gewarnt. "Wir sind quasi auf Gefechtsstationen", sagte der Vize-Präsident des Royal College of Emergency Medicine dem Sender BBC. "Es gibt große Sorgen wegen Burnouts." Zwar sei das Personal auf den Nofall- und Intensivstationen auf harte Zeiten vorbereitet, aber die Ärztinnen und Pfleger seien müde, frustriert und ausgelaugt, so wie jeder andere auch.
An Neujahr meldeten die Behörden mehr als 53.000 neue Corona-Fälle in Großbritannien sowie 613 Todesfälle. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie mehr als 82.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Durch eine neue und womöglich sehr ansteckende Virus-Variante, die sich vor allem in London und im Süden Englands derzeit sehr stark ausbreitet, steht Großbritannien besonders unter Druck.