Letztes Update:
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Symbolfoto: Robert Michael/dpa

20:19
30.12.2020
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke geht nicht davon aus, dass die aktuellen Corona-Beschränkungen schon bald zurückgefahren werden können - trotz des Impfstarts. "Ich bin mir sicher, dass es nach dem 5. Januar - der nächsten Konferenz mit der Bundeskanzlerin - keine Lockerungen der jetzigen Einschränkungen geben kann", so Woidke. "Daran ändert auch die begonnene Impfkampagne nichts. So viel Ehrlichkeit muss sein."
Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer geht nicht von einer raschen Normalisierung der Lage aus. "Es gibt noch keine Entwarnung. Es wird noch eine Weile dauern. Vor uns liegen die vielleicht härtesten Wochen dieser Corona-Pandemie. Am 11. Januar können wir nicht mit einer Normalisierung rechnen", erklärt er in seiner vorab veröffentlichten Neujahrsansprache.

Foto: Christophe Gateau/dpa

19:54
30.12.2020
Die Letten müssen zu Hause auf das neue Jahr anstoßen: Lettlands Regierung hat den noch bis zum 11. Januar wegen der Coronavirus-Pandemie ausgerufenen Notstand verlängert und eine nächtliche Ausgangssperre über den Jahreswechsel verhängt. Das Kabinett in Riga beschloss eine weitere Verlängerung des Ausnahmezustands bis zum 6. Februar. Damit  bleiben das öffentliche Leben und die wirtschaftlichen Aktivitäten in Lettland weiter eingeschränkt.
Angesichts steigender Corona-Zahlen wurden zudem die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie weiter verschärft: Die Bürger dürfen ihre Wohnung von 30. Dezember bis zum 4. Januar und am 8. und 9. Januar von 22 Uhr abends bis 5 Uhr nur mit triftigem Grund verlassen - dazu zählen etwa der Arbeitsweg oder medizinische Notfälle. Wer auf die Straße geht, muss eine Bescheinigung mit sich führen. Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Regeln - bei Verstößen drohen Strafen.