In Frankreich wächst die Kritik ein einem zu langsamen Impfstart. "Zunächst einmal impfen wir vor allem ältere Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, denn sie sind bei weitem am anfälligsten, am verletzlichsten und auch am stärksten exponiert", sagt der für die Impfkampagne zuständige Immunologe Alain Fischer dem Sender Franceinfo. Das habe zur Folge, dass man langsamer vorankomme, da der schwer zu transportierende und zu lagernde Impfstoff in die Einrichtungen gebracht werden müsse.
Französischen Medien zufolge wurden seit Beginn der Impfkampagne in den ersten Tagen nur etwas mehr als 100 Menschen geimpft. Sie berufen sich unter anderem auf die Webseite CovidTracker, die von einem Datenwissenschaftler betrieben wird. Dort werden die Zahlen nach eigenen Angaben auf Basis der Gesundheitsbehörden zusammengetragen.