Das Handwerk warnt davor, dass sich infolge der Corona-Krise der Fachkräftemangel verschärft. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Handwerk liege bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen um rund 10.000 unter dem vergangenen Jahr. "Wir sehen das wirklich mit Sorge. Denn die Jugendlichen, die heute nicht ausgebildet werden, die fehlen uns in drei Jahren als Fachkräfte. Das wird, wenn wir nicht gegensteuern, dann den Fachkräftemangel gerade bei uns im Handwerk weiter verstärken."
Die Betriebe hätten sich zwar von den Pandemie-Schwierigkeiten, Einschränkungen und Umsatzeinbrüchen nicht entmutigen lassen. Es seien aber immer noch 14.000 Ausbildungsstellen im Handwerk frei, so Wollseifer.