Letztes Update:
20210102013048

Frankreich

20:36
29.12.2020
will wegen steigender Corona-Zahlen eine Verschärfung der abendlichen Ausgangssperren in besonders betroffenen Gebieten. Man werde dort für Anfang Januar eine Ausgangssperre ab 18 Uhr vorschlagen, kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran im TV-Sender France 2 an. Derzeit gilt landesweit eine solche Ausgangssperre - in Frankreich couvre-feu genannt - ab 20 Uhr. Die Menschen dürfen dann nur mit triftigem Grund das Haus verlassen - einfache Spaziergänge, einkaufen oder Sport gehören nicht dazu.
Besonders ernst sei die Lage derzeit in der an Deutschland grenzenden Region Grand-Est, in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und in den Gebieten Franche-Comté und Alpes-Maritimes, so der Minister.

Blick in die menschenleere Innenstadt von Neuville-sur-Saône in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Foto: Laurent Cipriani/AP/dpa

20:05
29.12.2020
Die meisten Hamburger Schüler bleiben nach den Weihnachtsferien länger zu Hause. Die Anwesenheitspflicht in den Hamburger Schulen wird wegen der Corona-Pandemie bis mindestens 17. Januar aufgehoben. Das beschloss der Senat. Damit gelte weiterhin ein eingeschränkter Schulbetrieb. Bisher galt die Regel bis zum 10. Januar. 
Darüber hinaus geht der Senat davon aus, dass auch in den letzten beiden Januarwochen kein regulärer Präsenzunterricht in allen Klassenstufen stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung darüber werde der Senat nach Abstimmung mit den anderen Bundesländern sowie unter Berücksichtigung der Infektionslage im Januar treffen.

19:44
29.12.2020
In Österreich hat die Regierung den Druck auf die Betreiber von Skiliften verstärkt, die Umsetzung aller Corona-Hygieneregeln zu beachten und durchzusetzen. "Im Fall der wiederholten mangelhaften Umsetzung von ausreichenden Schutzmaßnahmen sind Betretungsverbote auszusprechen", heißt es in einem neuen Erlass des Gesundheitsministeriums, aus dem die österreichische Nachrichtenagentur APA zitiert.
Anlass sind Bilder von Menschenansammlungen in der Wartezone vor den Liften vom vergangenen Wochenende. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger sagte, sie habe nicht das geringste Verständnis, wenn sich einige wenige schwarze Schafe nicht an die Regeln hielten und der ganzen Branche schadeten.