Letztes Update:
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Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko). Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archiv

08:27
28.12.2020
Nach ersten Fällen der neuen Variante des Coronavirus will Japan bis Ende Januar keine Ausländer mehr einreisen lassen. Das gibt die Regierung bekannt. Japan hat bisher acht Fälle der in Großbritannien entdeckten Variante des Coronavirus verzeichnet. Am vergangenen Donnerstag hatte die Regierung in Tokio bereits einen vorübergehenden Einreisestopp für ausländische Staatsbürger verhängt, die kürzlich Großbritannien und Südafrika besucht hatten. 
Auch Japan sieht sich mit einem erneuten Anstieg der Corona-Infektionszahlen konfrontiert. Am vergangenen Samstag verzeichnete das Land mit 3881 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchstwert. 

08:18
28.12.2020
Brasiliens Vize-Präsident Hamilton Mourão hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies berichten brasilianische Medien unter Berufung auf Mourãos Pressestelle. Demnach werde er in Isolierung bleiben. Details über den Gesundheitszustand Mourãos oder Symptome wurden nicht verbreitet. Dem Nachrichtenportal "G1" zufolge geht es ihm gut. Mourão ist der nächste in einer langen Liste brasilianischer Politiker, allen voran Präsident Jair Bolsonaro, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

08:05
28.12.2020
UPDATE | Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeigt sich zuversichtlich, dass die Produktion des Corona-Impfstoffs in Deutschland bald hochgefahren werden kann. "Wir tun alles zusammen mit Biontech-Pfizer, dass es zusätzliche Produktionsstätten hier in Deutschland etwa in Marburg in Hessen geben kann", so Spahn im ZDF-"Morgenmagazin". "Ziel ist, noch im Februar/März dort auch Produktion möglich zu machen. Und das würde die Menge enorm erhöhen." Generell sei es einfach falsch, wenn der Eindruck entstehe, alle Länder außer Deutschland hätten genügend Impfstoff: "Der ist überall knapp, für alle auf der Welt."
Zuvor sprach sich der CDU-Politiker dagegen gegen Sonderrechte für Geimpfte aus. "Viele warten solidarisch, damit einige als Erste geimpft werden können. Und die Noch-Nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden", sagt Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe.