Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, lässt sich von Anfeindungen nicht entmutigen. In einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland erinnert Wieler daran, dass im Oktober sogar ein Molotowcocktail auf ein Gebäude des RKI in Berlin geworfen worden war. "Das hat uns natürlich sehr bestürzt", sagt er. Anfeindungen bedrückten ihn und sein Team. "Aber niemand von uns hat deshalb den Mut verloren."
Das RKI arbeite seit der ersten Woche der Krise daran, nach bestem Wissen und Gewissen Probleme zu lösen. "Wir sind faktengetrieben, wir können diese Fakten und Daten ja nicht einfach leugnen", sagt Wieler. "Und wir dürfen nicht vergessen: Die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung steht hinter dem Robert Koch-Institut und weiß unsere Arbeit zu schätzen."