Nach Ansicht internationaler Wissenschaftler braucht Europa eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung des Coronavirus. Mit offenen Grenzen könne ein einzelnes Land die Zahl der Covid-19-Fälle nicht niedrig halten, heißt es in einem Positionspapier, das internationale Wissenschaftler um die Max-Planck-Forscherin Viola Priesemann im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht haben.
"Wenn europäische Regierungen jetzt nicht handeln, sind weitere Infektionswellen zu erwarten, die in der Folge Gesundheit, Gesellschaft, Arbeitsplätze und Wirtschaft schädigen." Die Forscher fordern, die Zahl der täglichen Neuinfektionen durch koordiniertes Vorgehen auf höchstens 7 pro 100.000 Einwohner und Woche zu begrenzen - in allen Ländern Europas.