Letztes Update:
20210102013048

14:43
18.12.2020
Die Berlinale wird angesichts der Pandemie nicht wie geplant im Februar 2021 stattfinden. Stattdessen soll es im März einen digitalen Branchentreff geben, im Juni sei dann ein Festival mit Filmvorführungen vor Publikum geplant. Das bestätigen die Internationalen Filmfestspiele in Berlin; zuvor hatten mehrere Medien über die Pläne berichtet.
Es gebe ein großes Bedürfnis nach physischen Begegnungsmöglichkeiten. "Aber die aktuelle Situation lässt das im Februar nicht zu", teilt Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek mit. "Mit der Veränderung des Festivalformats 2021 haben wir die Möglichkeit, die Gesundheit aller Gäste zu schützen und den Neustart der Kinobranche zu unterstützen." Das Festival im Sommer soll nach jetzigen Plänen sowohl in den Kinos als auch Open Air stattfinden.

Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

14:27
18.12.2020
Kulturstaatsministerin Monika Grütters appelliert an Kultureinrichtungen, Künstler über Ausfallhonorare an den staatlichen Corona-Hilfen teilhaben zu lassen. "Es geht in unser aller Interesse um einen fairen Interessensausgleich, der vor allem die Wertschätzung künstlerischer Arbeit zum Ausdruck bringt", so Grütters.
Mittel für staatlich geförderte Kultureinrichtungen seien Steuergelder, deswegen müsse wirtschaftlich und sparsam damit verfahren werden. "Das bedeutet, dass grundsätzlich staatliches Geld nur für die Vergütung von Leistungen verwendet werden darf, die auch tatsächlich erbracht wurden", sagt die CDU-Politikerin. Sofern kein Ausfallhonorar im Vertrag vorgesehen sei, werde dies zum Problem der Kultureinrichtungen. Die Corona-Pandemie habe dazu gezwungen, "hier einmal umzudenken".