Letztes Update:
20210102013048

10:32
18.12.2020
In der zweiten Hälfte des Monats November hatten in Deutschland zwölf Prozent aller Betriebe wegen des Corona-Teil-Lockdowns geschlossen. Das geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die veröffentlicht wurde. Von diesen Betrieben sehe sich ein Drittel akut in der Existenz bedroht.
Am stärksten betroffen war dem IAB zufolge das Gastgewerbe. 90 Prozent der Betriebe aus diesem Bereich gaben dem Institut an, ganz oder teilweise schließen zu müssen. Außerdem erklärten zwölf Prozent der Betriebe aus dem Dienstleistungsbereich, betroffen zu sein sowie acht Prozent der Betriebe aus dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen.

10:18
18.12.2020
Die nächtliche Ausgangssperre bleibt bis auf Weiteres in Bayern in Kraft. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof lehnte es in einer veröffentlichten Entscheidung ab, die Regelung in der neuen Corona-Verordnung durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen. Laut Mitteilung des Gerichts ist es aber offen, wie die Entscheidung im Hauptverfahren ausgeht: Bei der im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes gebotenen überschlägigen Prüfung könne "weder von offensichtlichen Erfolgsaussichten noch von einer offensichtlichen Aussichtslosigkeit" des Hauptantrags im Popularklageverfahren ausgegangen werden.
Nächtliche Ausgangssperre bedeutet in der Definition der bayerischen Staatsregierung, dass zwischen 21.00 und 05.00 Uhr der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur noch aus ganz wenigen triftigen Gründen erlaubt ist.

10:17
18.12.2020
Eine Hotline für einsame Senioren sieht im zweiten Lockdown bedenkliche Entwicklungen und ruft zu mehr Nachbarschaftshilfe auf. "In den vergangenen Tagen, seit der Ankündigung des Lockdowns, hatten wir mehrere Anrufe älterer Menschen, die sich nicht mehr zum Einkaufen nach draußen trauen und die nicht wissen, was sie über die Feiertage essen sollen", sagt die Gründerin des Angebots "Silbernetz", Elke Schilling, der Deutschen Presse-Agentur
Während Nachbarschaftshilfe zu Beginn der Pandemie im Frühjahr noch gut funktioniert habe, sei dies nun für die betroffenen Anrufer nicht spürbar, erklärte der Verein. Bisher sind einzelne solche Notlagen, von denen die Hotline erfährt, wie Schilling erläutert. "Aber es ist wohl nur die Spitze des Eisbergs." Sie hält die Situation für "besorgniserregend". Sie appellierte an die Menschen, nach älteren Nachbarn zu sehen und diese bei Bedarf zu unterstützen.