Letztes Update:
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Menschen mit Schutzmaske spiegeln sich im Schaufenster eines geschlossenen Geschäfts. Foto: Boris Roessler/dpa

15:42
16.12.2020
In mehreren Bundesländern sind zum Start des Lockdowns die digitalen Lernplattformen ausgefallen. Mit dem Wechsel vieler Schülerinnen und Schüler in den Distanzunterricht traten auf mehreren Online-Portalen, über welche die Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben und Unterrichtsmaterial versorgt werden sollen, Probleme auf.
In Bayern fiel die ohnehin störanfällige Lernplattform Mebis am Morgen aus. Nach dem Einloggen wurden Wartezeiten von bis zu 15 Minuten angezeigt, doch der Nutzer gelangte auch danach nicht auf die gewünschte Webseite. Auch aus dem Saarland und aus Berlin wurden Schwierigkeiten gemeldet. "Die Senatsbildungsverwaltung und die zuständigen externen Dienstleister arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung", hieß es aus der Bundeshauptstadt.

Symbolfoto: Ulrich Perrey/dpa

15:26
16.12.2020
Die Entschädigungsregeln für Eltern, die wegen geschlossener Kitas und Schulen oder eingeschränkten Betriebs der Einrichtungen nicht zur Arbeit können, werden angesichts des neuen Corona-Lockdowns ausgeweitet. Eine Verdienstausfallentschädigung vom Staat soll es nun auch geben, wenn Schulen nicht geschlossen werden, sondern wenn lediglich die Präsenzpflicht für die Einrichtungen ausgesetzt wird, so wie das in einigen Bundesländern jetzt der Fall ist.
Das Bundeskabinett hat eine entsprechende Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg gebracht. Der Regierungspartner SPD ist damit aber unzufrieden und auch von der Opposition und der Gewerkschaftsseite kommt Kritik, weil nicht alle betroffenen Eltern etwas davon haben. Laut Bundesgesundheitsministerium soll die Neuregelung bei der Entschädigung auch bei sogenanntem Wechselunterricht greifen, an Tagen, an denen die Schüler zu Hause sind oder bei verlängerten Schul- oder Betriebsferien, etwa in Kitas, wenn diese behördlich angeordnet werden.