Letztes Update:
20210102013048

14:48
16.12.2020
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt den Europäern ans Herz, an Weihnachten und Neujahr bei Festen mit Familie und Freunden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Zusammenkünfte sollten wenn möglich draußen stattfinden, die Teilnehmer zudem Maske tragen und ausreichend Abstand zueinander halten, teilt die WHO Europa mit. Treffe man sich drinnen, sollte die Zahl der Teilnehmer begrenzt sein und eine gute Lüftung sichergestellt werden. 
"Indoor-Versammlungen - auch kleinere - können besonders riskant sein, da sie Gruppen von jungen und alten Menschen aus verschiedenen Haushalten zusammenbringen", erklärt das WHO-Regionalbüro auf ihrer Webseite, wo sie eine Reihe von Empfehlungen für die Winterferien ausgibt. Es möge sich unangenehm anfühlen, umgeben von Freunden und Familien Masken zu tragen und sich körperlich zu distanzieren. "Aber das trägt erheblich dazu bei, dass jeder sicher und gesund bleibt."

Foto: Tom Weller/dpa

14:32
16.12.2020
Wirbel um "Triage"-Äußerung eines Mediziners aus Zittau: Das Klinikum Oberlausitzer Bergland bestätigt, dass die Corona-Lage dort kritisch ist. Die Intensivmedizin dort stoße "an die Grenzen des Leistbaren", teilt das Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz mit. Die Kapazität der beiden eigens eingerichteten Corona-Infektionsstationen von insgesamt 100 Betten in den beiden Standorten des Klinikums könne nicht ausgeschöpft werden, weil Personal fehle. Sollten die Corona-Stationen keine Patienten mehr aufnehmen können, würden die Erkrankten in die umliegenden Krankenhäuser geflogen. Sollte das auch nicht mehr möglich sein, verschärfe sich die ohnehin angespannte Situation deutlich.
Der Ärztliche Direktor des Klinikums hatte Berichten zufolge am Dienstagabend in einem Online-Forum von Triage gesprochen - was bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen abwägen müssen, wem sie zuerst helfen.