Letztes Update:
20210102013048

13:56
16.12.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Systematik der Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise verteidigt und Kritik an einer Ungleichbehandlung zurückgewiesen. Merkel sagte bei einer Regierungsbefragung im Bundestag, die Regierung glaube, ein Instrument geschaffen zu haben, das nachhaltig und gerecht sei.
Die Firmen, die von Schließungen im November und Dezember betroffen seien, seien dies über einen langen Zeitraum, so die Kanzlerin. Ab Januar gelte für alle die Überbrückungshilfe III. Merkel verwies zudem daraus, dass die Regierung Firmen stärker helfen will, die bisher keinen Zugang zu den November- beziehungsweise Dezemberhilfen haben.

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

13:42
16.12.2020
Die Berliner Hotelbranche rechnet für die Zeit um Weihnachten mit weitgehend leeren Häusern. "Die Belegung wird bei fünf Prozent liegen, wenn überhaupt", sagt Thomas Lengfelder, der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Berlin der Deutschen Presse-Agentur. Ein Drittel der Berliner Hotels sei über Weihnachten ohnehin geschlossen. Gäste, die auf Verwandtenbesuch nach Berlin kommen, erwartet der Dehoga kaum: "Das werden eher ein paar Dutzend als einige Hundert sein", sagte Lengfelder. Grundsätzlich ist das in Berlin trotz des Lockdowns wegen der Corona-Pandemie aber weiter möglich.

13:20
16.12.2020
Angesichts des neuerlichen harten Lockdowns rechnen Friseure laut einer Umfrage mit kräftigen Umsatzeinbußen. In einer Befragung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks zu den Folgen der Corona-Krise für die Branche erwarten 70 Prozent Umsatzverluste von mindestens 30 Prozent in diesem Jahr. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) hat demnach starke oder sehr starke Existenznöte, heißt es in der Befragung. Lediglich acht Prozent der Friseure fürchteten nicht um ihre Existenz. In Deutschland gibt es nach Angaben des Verbands mehr als 80.000 Friseursalons mit über 240.000 Beschäftigten und rund 20.000 Azubis. Der Jahresumsatz liegt den Angaben nach bei über 7,5 Milliarden Euro.