Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert die Bundesländer auf, wie mit dem Bund vereinbart, neben Schulen auch Kitas weitgehend zu schließen. "Wir können jetzt keine Alleingänge der Länder gebrauchen. Beschäftigte, Eltern und Kinder benötigen Regelungen, auf die sie sich verlassen können.
Das ständige Hin und Her der vergangenen Monate darf so nicht weitergehen", mahnt Björn Köhler, Kitaexperte und GEW-Vorstandsmitglied. Deshalb sei es notwendig, den Lockdown in den Kitas in allen Bundesländern möglichst gleich umzusetzen. "Es ist niemandem mehr zu erklären, warum es für die Kitas mindestens 16 unterschiedliche Umsetzungsvarianten gibt", erklärt Köhler.