Die Bundesregierung hat angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen davor gewarnt, das Gesundheitssystem an eine Belastungsgrenze zu führen. Kritische Stimmen, die darauf hinwiesen, dürften nicht überhört werden, so die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz.
Auf eine Frage, ob sie eine Videokonferenz von Bund und Ländern am Sonntag bestätigen könne, sagte sie, sie könne "heute keinen Termin" ankündigen. Sie verwies aber darauf, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem EU-Gipfel gewesen sei, sowie auf Aussagen Merkels am Mittwoch im Bundestag. Die Kanzlerin habe den "Handlungsdruck" eindringlich geschildert.