Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Einschätzung der Bundesbank Anfang 2021 allmählich von den Folgen der Corona-Krise erholen. In einer neuen Prognose geht sie davon aus, dass das reale Bruttoinlandsprodukt nach dem Winterhalbjahr 2020/2021 "wieder kräftig zulegen wird".
Allerdings erwarten die Ökonomen der Notenbank für 2021 nun mit 3,0 Prozent Wachstum etwas weniger als in ihrer Juni-Prognose (3,2 Prozent). Für 2022 ist die Bundesbank dagegen optimistischer und rechnet jetzt mit 4,5 (Juni-Prognose: 3,8) Prozent Wachstum. Das Minus im laufenden Jahr wird nach Einschätzung der Bundesbank mit 5,5 Prozent deutlich geringer ausfallen als noch im Juni erwartet (minus 7,1 Prozent).