Letztes Update:
20210102013048

Baden-Württemberg

01:35
11.12.2020
UPDATE I Baden-Württemberg will wegen der ungebremst steigenden Infektionen das öffentliche Leben im Land weiter herunterfahren. So seien unter anderem zu Anfang der kommenden Woche eine nächtliche Ausgangssperre sowie tagsüber Ausgangsbeschränkungen geplant, erfährt die Deutsche Presse-Agentur in Stuttgart nach einem Gespräch der grün-schwarzen Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden. Wer das Haus tagsüber verlässt, soll das nur noch mit einem triftigen Grund tun, etwa für die Arbeit.
Die neuen drastischen Auflagen will das Kabinett heute in einer Sondersitzung beschließen und um 12 Uhr auf einer Pressekonferenz verkünden. Als Starttermin für die Maßnahmen im Land war zuletzt der kommende Dienstag im Gespräch, heißt es.

01:13
11.12.2020
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller geht davon aus, dass sich die Bundesländer mit dem Bund auf einen dreiwöchigen harten Lockdown verständigen. Es zeichne sich ab, auch in den Gesprächen mit den Kollegen der Bundesländer, "dass ab 20. es doch erhebliche Einschnitte gibt" und der Einzelhandel "deutlich" heruntergefahren werde, sagt Müller in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Die Schulferien hätten dann ohnehin begonnen, viele Menschen gingen nicht mehr arbeiten und im Nahverkehr werde es ruhiger. "Zwischen dem 20. Dezember und 10. Januar haben wir praktisch drei Wochen massiver Einschränkungen, die auch mit Sicherheit auch dazu führen werden, dass die Inzidenzen runtergehen."

Foto: Markus Schreiber/AP POOL/dpa

00:01
11.12.2020
Vor allem wegen der Pandemie ist der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid aus Verbrennung von Kohle, Öl und Gas 2020 um sieben Prozent im Vergleich zu 2019 zurückgegangen. Die Menge sank um 2,4 Milliarden Tonnen auf jetzt 34 Milliarden Tonnen CO2. Das geht aus einer Bilanz des Global Carbon Projects hervor, die im Journal "Earth Systems Science Data" erschienen ist.

In den USA (minus 12 Prozent) und in der EU (minus 11 Prozent) war der Rückgang der CO2-Emissionen besonders groß. "Hier trafen verringerte Emissionen aus der Kohlenutzung und die Auswirkungen der pandemiebedingten Beschränkungen zusammen", sagt Julia Pongratz von der Ludwig-Maximilians-Universität München, eine der Autorinnen der Studie.