Zwei neue Studien sehen nur geringe Einkommenseinbußen in der Krise - etwa durch das Kurzarbeitergeld und andere staatliche Hilfen. Es handelt sich um Untersuchungen des Münchner Ifo-Instituts und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg sowie des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.
Der IW-Untersuchung zufolge ging das sogenannte Markteinkommen, das die Einkünfte vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben und staatlichen Transferzahlungen umfasst, um durchschnittlich 107 Euro pro Person und Monat zurück. Durch die diversen Ausgleichsmaßnahmen sei bei den verfügbaren Einkommen aber nur ein Rückgang um 12 Euro festzustellen.