Aus Sorge vor einem weltweiten Pflegenotstand sollen Pflegekräfte nach Vorstellungen ihres globalen Fachverbands zum längeren Arbeiten motiviert werden. Der Internationale Verband der Pflegekräfte schloss sich in Genf Warnungen vor einem enormen Personalmangel an. Die Weltgesundheitsorganisation hatte im Frühjahr von etwa sechs Millionen fehlenden Krankenschwestern und Pflegern gesprochen.
Experten warnten nun, dass sich die Lage bis 2030 mit 4,7 Millionen Fachkräften, die in Rente gingen, verschlimmern könnte. Dabei seien die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht einberechnet.