Schauspieler Tom Schilling konnte der Coronavirus-Pandemie anfangs viel Gutes abgewinnen. "Ich finde einfach Ausnahmezustände toll", sagt der 38-Jährige. Als Schauspieler habe er "an Extremsituationen oder Tragödien eine gewisse Freude". "Ich fand das wahnsinnig toll als Extremerfahrung, das öffentliche Leben und sein eigenes Leben 100 Prozent herunterzufahren, von dieser überhitzten Gesellschaft, die ständig in Bewegung ist und sich ständig ablenken muss", führt er aus.
Der erste Corona-Shutdown im Frühling habe ihn "regelrecht beflügelt". Er habe nicht gearbeitet, sondern zu Hause auf seine drei Kinder aufgepasst, die Wohnung geputzt und den Anblick der leeren Straßen genossen.