Das Parlament in
Tschechien stimmt einer
Verlängerung des Corona-Notstands bis einschließlich 23. Dezember zu. Mit dem Vorschlag, den Ausnahmezustand gleich um 30 Tage bis zum 11. Januar zu verlängern, konnte sich die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Babis nicht durchsetzen. Der Notstand ermöglicht es der Regierung,
Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen.
Derzeit dürfen sich in Innenräumen bis zu zehn Personen treffen. Es gilt eine weitgehende Maskenpflicht. Allerdings mehrt sich Widerstand: Manche
Kneipenwirte drohen offen damit, die aktuelle Sperrstunde um 20 Uhr zu missachten. Die Opposition kritisiert einen Teil der Maßnahmen als "absolut unsinnig".