Nach Angaben des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller profitieren Buchautoren nur selten von Corona-Hilfen. Von den allgemeinen Hilfen für Soloselbständige würden Literaten gerade mal im einstelligen Prozentbereich erfasst, teilt der Verband mit. Schriftsteller seien direkt durch Lesungen und indirekt durch die Existenzsorgen der Verlage von der Coronakrise betroffen, erklärt die Verbandsvorsitzende Lena Falkenhagen.
Mehr als die Hälfte aller Verlage habe in der ersten Coronaphase Titel verschoben, 36 Prozent ganz gestrichen. Die Absage von Messen und Lesungen sowie sinkende Verkaufszahlen und entfallende Honorare seien weitere Belastungen für die Buchbranche und die Autoren.