Trotz der weiterhin hohen Infektionszahlen hält Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke die bestehenden Regelungen auf regionaler Ebene für ausreichend. "Mir fehlt momentan keine Möglichkeit, die ich brauche von der Bundesregierung, um weiter agieren zu können", so Woidke im RBB-Inforadio. Den Ruf nach neuen bundesweiten Regeln in der Corona-Krise halte er deshalb für nicht "ganz nachvollziehbar".
Gleichwohl seien die Zahlen weiterhin zu hoch, "sie sind zu hoch auch bei uns in Brandenburg", so Woidke. "Die Konsequenzen sind in unseren Krankenhäusern ablesbar." Er verstehe daher, dass die Kanzlerin sich Sorgen mache. Das seien Sorgen, die er in Brandenburg auch habe. Wenn die Entwicklung so weitergehe, stoße das Land in drei bis vier Wochen an seine Grenzen.