Die Corona-Pandemie erschwert die Leseförderung tausender Jungen und Mädchen. Von bundesweit unterstützten 16 600 Lesekindern habe man nur rund 10 bis 15 Prozent durchgehend erreichen können, sagte Margret Schaaf, Bundesvorsitzende des Verbands «Mentor - Die Leselernhelfer». Unter den 13 000 ehrenamtlichen Lesementoren hätten viele versucht, auf digitalem Weg, per Brief oder Telefon Kontakt und Leseförderung aufrechtzuerhalten, so Schaaf.
Nach den Sommerferien seien die Lesetreffen allmählich wieder angelaufen. Die Lage sei vielerorts aber noch zu angespannt, um alle Lesekinder wieder voll zu unterstützen.