Letztes Update:
20210102013048

12:07
05.12.2020
In Estland hat die Zahl der Neuinfektionen einen Höchststand erreicht. Die nationale Gesundheitsbehörde in Tallinn meldet 561 positive Tests binnen 24 Stunden. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie rund 14.500 Infektionen erfasst. 
Das 1,3-Millionen-Einwohner-Land hatte zuletzt im Herbst einen deutlichen Anstieg der Infektionsraten verzeichnet. Nach Angaben der EU-Behörde ECDC ist die Entwicklung aktuell schlechter als in Deutschland. Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid und Ministerpräsident Jüri Ratas sind derzeit in Quarantäne. 

12:05
05.12.2020
Im Iran sind seit dem Ausbruch der Pandemie Ende Februar über 50.000 Todesfälle und mehr als eine Million Infektionen registriert worden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, gab es binnen 24 Stunden 321 Todesfälle und 12.151 Neuinfektionen. Damit liege die Gesamtzahl der Corona-Toten in den vergangenen neun Monaten bei 50.016, die der Infektionen bei 1028.986, so Ministeriumssprecherin Sima Lari im Staatsfernsehen.

11:48
05.12.2020
Die staatlichen Hilfen an Unternehmen und Selbstständige zur Überbrückung der Einbußen im Teil-Lockdown fließen nicht vor Januar. Zehntausende Direkt- und Abschlagszahlungen wurden bereits bewilligt. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der FDP im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. 

In der Antwort heißt es, "dass mit der Antragsbearbeitung möglichst im Dezember begonnen werden kann und Auszahlungen im Januar erfolgen können". Das sehe der Zeitplan vor, der mit dem Dienstleister vereinbart worden sei, der mit der Abwicklung beauftragt wurde. Anträge für die Novemberhilfen können bis 31. Januar gestellt werden, wie das Ministerium bekräftigt.

11:15
05.12.2020
Die russische Hauptstadt Moskau hat mit großangelegten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. In 70 Kliniken der Stadt starteten am Morgen die Impfungen mit dem in Russland entwickelten Vakzin "Sputnik V". Das teilt der operative Stab der Stadt mit. Zuerst wurden demnach Mitarbeiter des Bildungs- und des Gesundheitswesens sowie sozialer Dienste gegen die Lungenkrankheit Covid-19 geimpft. Tausende Menschen hatten sich für den offiziellen Impfstart einen Termin geben lassen.
Die Impfungen sind kostenlos und freiwillig. Zugelassen waren aber zunächst nur Freiwillige, die von Berufs wegen viel Kontakt mit anderen Menschen haben und deshalb einem besonderen Risiko ausgesetzt sind, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Nötig ist nach der ersten Impfdose nach 21 Tagen eine zweite Injektion.