In der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki werden Friedhöfe erweitert, weil es keinen Platz mehr für die Corona-Toten gibt. Die Bilder erinnern an Kriegszeiten, berichtet die griechische Boulevardzeitung "To Proto Thema". Auch in anderen Regionen des Landes seien Friedhöfe am Limit und würden erweitert, heißt es weiter. Es werde dabei darauf geachtet, dass die "Corona-Gräber" etwas abseits der bestehenden Grabstätten lägen, damit sich Besucher nicht infizierten.
Thessaloniki gehört zu den von Corona am stärksten betroffenen Städten und Regionen des Landes. Doch auch im Rest des Landes schnellten die Zahlen in den vergangenen Wochen in die Höhe und das Gesundheitssystem geriet an seine Grenzen.