Die Langzeitfolgen der Pandemie könnten den Vereinten Nationen zufolge die
Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen bis 2030 auf
mehr als eine Milliarde bringen. Noch könne diese Entwicklung aber abgewendet werden, heißt es in einer vom UN-Entwicklungsprogramm UNDP veröffentlichten Studie.
Im schlimmsten Fall würden bis 2030 mehr als 200 Millionen Menschen zusätzlich unter extremer Armut leiden, im "Basis-Szenario" wären es 44 Millionen Menschen.
Es gebe aber
auch ein positives Szenario, wonach bis 2030 über die derzeitigen Pläne hinaus zusätzlichen 146 Millionen Menschen aus der extremen Armut hinaus geholfen werden könne. Dafür müsse unter anderem in
soziale Programme,
Digitalisierung und den
Kampf gegen den Klimawandel investiert werden. UNDP-Chef Achim Steiner: "Die Entscheidungen, die die Verantwortlichen jetzt treffen, könnten die Welt in sehr unterschiedliche Richtungen tragen."