Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier äußert sich skeptisch zum
Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil zum mobilen Arbeiten. Altmaier sagt mit Blick auf einen Rechtsanspruch, man müsse gute Lösungen finden im Dialog zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten. "Aber wir haben, glaube ich, jetzt keinen Bedarf, diese Diskussion, die nicht zielführend ist, weiterzuverfolgen."
Wie bereits berichtet wollen nach dem Gesetzentwurf Heils Beschäftigte das Recht bekommen, dem Arbeitgeber Beginn, Dauer, Umfang und Verteilung gewollter mobiler Arbeit mitzuteilen. Der Arbeitgeber soll konkret auf den Antrag eingehen müssen. Lehnt er den Antrag ab, soll er dies spätestens nach zwei Monaten begründet schriftlich mitteilen müssen. Sonst gilt das Homeoffice demnach automatisch als festgelegt.