Ein
überraschender Kontakt zwischen dem Mode-Hersteller van Laack und der Düsseldorfer Staatskanzlei ruft die Opposition in Nordrhein-Westfalen auf den Plan: Laut van Laack-Inhaber Christian von Daniels hatte der Sohn des Ministerpräsidenten,
Mode-Blogger Johannes "Joe" Laschet, die Tür für einen großen Deal mit Kitteln und Masken geöffnet. Die SPD-Fraktion wittert
"Influencer Marketing in der Staatskanzlei" und will über eine Kleine Anfrage im Landtag wissen, was genau da los war.
van Laack-Inhaber Christian von Daniels arbeitet seit Jahren mit Laschet jr. zusammen. Der
Rheinischen Post sagte von Daniels in einem Interview: "Ich habe Joe gesagt, dass er seinem Vater
meine Nummer geben kann, wenn das Land Hilfe bei der Beschaffung von Masken braucht." Ministerpräsident Armin Laschet habe dann tatsächlich an einem Sonntagabend angerufen und gesagt, der van Laack-Chef renne offene Türen ein. "Zwei Tage später saßen seine Mitarbeiter bei uns im Konferenzraum und
haben sich unsere Masken und Kittel angeguckt", so von Daniels zur
Rheinischen Post.