Die neuen Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie haben die
Kurzarbeit in Deutschland nach Berechnungen des Ifo-Instituts
wieder ansteigen lassen. Der Anteil der Unternehmen mit Kurzarbeit sei im November auf 28,0 Prozent gestiegen, teilt das Institut in München mit. Im Oktober betrug der Anteil demnach 24,8 Prozent. Die Forscher beziehen sich auf eigene Umfragen. Kurzarbeit ist in der Krise ein entscheidendes Instrument, um flächendeckende Entlassungen von Arbeitnehmern zu verhindern.
Besonders deutliche Anstiege verzeichneten laut Ifo Hotels (62,9 auf 91 Prozent) und die Gastronomie (53,4 auf 71,7 Prozent). Bei Reisebüros Reiseveranstaltern legte Kurzarbeit von 88,0 auf 91,1 Prozent zu.