Die November- und Dezemberhilfen des Bundes werden Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zufolge um zehn Milliarden höher ausfallen als notwendig. Sofern die Hilfen unverändert fortbestehen, erhalten manche von dem Teil-Lockdown betroffenen Betriebe nun mehr Geld als wenn sie geöffnet hätten, wie IW-Steuerökonom Tobias Hentze sagt.
Das gelte aber keinesfalls für alle Unternehmen, sagte Hentze. "Es gibt natürlich auch Bereiche, die haben hohe Fixkosten - zum Beispiel Kinobetreiber." Insgesamt habe die Bundesregierung eher großzügig als knapp kalkuliert.