Letztes Update:
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Foto: Tom Pilgrim/PA Wire/dpa

08:18
29.11.2020
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki fordert die Bundesregierung auf, bei der Bekämpfung der Pandemie auch wirtschaftspolitische und sozialpsychologische Aspekte einzubeziehen: "Diese Erwägungen spielen derzeit keine Rolle. Und offensichtlich werden andere Gesundheitsaspekte ebenfalls sehr unterbeleuchtet."
Kubicki weist darauf hin, dass in Frankreich die Zahl der Krebsscreenings um 86 bis 100 Prozent gesunken sei. In Deutschland würden deutlich weniger Herzinfarkte diagnostiziert als vor der Pandemie. "Hier bahnt sich eine langfristige Gesundheitskrise nationaler Tragweite an. Hinzu kommen die wirtschaftlichen, sozialen, bildungspolitischen Auswirkungen", warnt der FDP-Politiker.

Baden-Württemberg, Bayern und Hessen

07:46
29.11.2020
machen sich für steuerliche Entlastungen für Unternehmen stark. Bei der Wirtschaftsministerkonferenz an diesem Montag wollen sie vorschlagen, den sogenannten Verlustrücktrag zu erweitern.
Damit ist gemeint, dass mit Verlusten eines Jahres die Steuerlast gesenkt werden kann, indem sie mit positiven Einkünften etwa des Vorjahres verrechnet wird. Die Höchstbetragsgrenzen hierfür wurden zuletzt schon einmal erhöht.

Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa