Unter Deutschlands Schuldirektoren steigt in der Corona-Krise laut einer Umfrage die Unzufriedenheit, während gleichzeitig die Arbeitsmotivation sinkt. Nur noch 24 Prozent der Schulleitungen üben ihren Beruf "sehr gerne" aus, zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Bei der letzten Befragung zum Beginn der Corona-Krise im März waren es noch 42 Prozent, 2019 sogar 58 Prozent.
Deutlich gestiegen ist der Anteil der Schulleiterinnen und Schulleiter, die ihren Beruf "eher ungern" oder "sehr ungern" ausüben: Von 4 Prozent im vergangenen Jahr, auf 11 Prozent im März, auf jetzt 27 Prozent.